Reden, aufleveln, erkunden und kämpfen: Wir zeigen Crimson Desert in all seiner Pracht

Nach sechs intensiven Stunden mit der PC-Version von Crimson Desert gibt es Gewissheit: Pearl Abyss erschafft ein echtes Open-World-Schwergewicht. Das Spiel verbindet die spielerische Freiheit von The Legend of Zelda: Breath of the Wild mit der inszenatorischen Schwere eines Red Dead Redemption 2. Kliff, der Protagonist, bewegt sich mit einer Trägheit durch die Welt Pywell, die jede Aktion bedeutungsvoll macht, aber auch Geduld von euch verlangt.
Wie wir in der ausführlichen Preview schildern, ist die Steuerung ein wahres Monster an Funktionen. Ihr müsst unzählige Tastenkombinationen für Spezialfähigkeiten und alltägliche Aufgaben wie Angeln, Holz hacken oder sogar Schornstein fegen verinnerlichen. Diese Komplexität sorgt für eine steile Lernkurve, die durch eine teils sperrige Menüführung erschwert wird.
Grafisch setzt Crimson Desert neue Maßstäbe, das unkommentierte Gameplay-Video zeigt das exemplarisch. Die Beleuchtung durch Ray Traced Global Illumination sorgt für eine Atmosphäre, die besonders in den dynamischen Nächten zur Geltung kommt. Die Kämpfe fühlen sich wuchtig an und erlauben es euch sogar, Manöver direkt von euren Gegnern zu lernen.
Unser einziger großer Kritikpunkt nach dem Antesten der fast finalen Fassung: Während die technische Brillanz und die Erkundungslust motivieren, bleibt die Geschichte um den auserwählten Helden Kliff bisher noch etwas blass. Ob die Handlung im fertigen Spiel am 19. März 2026 noch an Tiefe gewinnt, muss sich noch zeigen. Unser Test erscheint kurz vor Release.