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Iran steht kurz vor der Entscheidung des Obersten Führers angesichts zunehmender Konflikte

Das iranische politische Establishment nähert sich der Ernennung eines neuen Obersten Führers, nachdem Ali Khamenei bei Luftangriffen am Wochenende durch die vereinten Kräfte der Vereinigten Staaten und Israels auf den Iran getötet wurde. Die Beratungen der Expertenversammlung – dem Schreibgremium, das mit der Auswahl der höchsten Autorität des Landes beauftragt ist – sollen laut von staatlich ausgerichteten Medien zitierten Zahlen kurz vor dem Abschluss sein.

Am Mittwoch zitierte Iran International das Abgeordnete Ahmad Khatami mit den Worten, dass Führungsoptionen identifiziert wurden und der Prozess kurz vor dem Abschluss sei.

Unter den Namen, die in politischen und kirchlichen Kreisen kursieren, gehört Mojtaba Khamenei, der Sohn des verstorbenen Führers. Ein Verwandter der Familie teilte der Financial Times mit, dass sich die Gespräche in der Endphase befinden und Mojtabas Aussichten stark seien, obwohl noch keine formelle Entscheidung bekannt gegeben wurde. Die Versammlung, die aus 88 Geistlichen besteht, hielt Anfang dieser Woche eine Online-Sitzung ab, um den Prozess voranzutreiben.

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Die Nachfolgedebatte findet vor dem Hintergrund zunehmender Feindseligkeiten statt. Israelische Angriffe haben Stätten in Teheran und der heiligen Stadt Qom ins Visier genommen, darunter das von der Expertenversammlung genutzte Gebäude, das iranische Medien zum Zeitpunkt des Angriffs als leer bezeichneten. Israels Verteidigungsminister Israel Katz schrieb am Mittwoch auf seiner X-Plattform, dass jeder zukünftige iranische Führer "ein eindeutiges Ziel für die Eliminierung" sei, unabhängig von Identität oder Standort.

US-Präsident Donald Trump sagte Reportern, dass Dutzende Personen bei den ersten Angriffen getötet wurden, und deutete an, dass mehrere zuvor als potenzielle Nachfolger angesehene Persönlichkeiten eliminiert worden seien. In Kommentaren gegenüber ABC sagte er, die Bombardierung habe die meisten der erwarteten Kandidaten aus der Prüfung genommen.

Mojtaba Khamenei, 56, gilt von einigen Insidern seit Langem als möglicher Erbe seines Vaters, obwohl er nie ein klar definiertes öffentliches Amt innehatte. Bekannt für enge Verbindungen zu den Revolutionsgarden, hat er sich in den letzten zwei Jahrzehnten weitgehend zurückgehalten.

Andere potenzielle Kandidaten, darunter hochrangige Geistliche innerhalb der iranischen Führungsstruktur, werden ebenfalls in Betracht gezogen. Mit den Trauerfeierlichkeiten für Khamenei wird erwartet, dass die Expertenversammlung bald wieder zusammenkommt – eine Sitzung, die die Führung Irans in einem der volatilsten Momente der Geschichte der Republik bestimmen wird.

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